Über
William Morris, Begründer der Arts-And-Crafts Bewegung
“How can you care about the image of a landscape, when you show by your deeds that you don't care for the landscape itself?”
Für Morris war die Notwendigkeit künstlerischer, gestalterischer Arbeit nicht nur eine Frage der Ästhetik, sondern auch der Moral: Er war überzeugt, daß Schönes zu schaffen und sich mit Schönem zu umgeben den Menschen erhebt und ihm ermöglicht, zu sich selbst zu finden, Würde zu erlangen. Darin erkannte er eine Grundbedingung zum rücksichtsvollen Umgang mit der Natur.
Mies van der Rohe, Architekt:
" God is in the details"
Diesen klassischen Satz interpretiere ich als Aufforderung zur Perfektion. Perfektion ist nicht sauber, maschinenhaft. Sie ist detailreich. Sie ist lebendig.
Sebastiao Salgado, Fotograf:
" Reality is full of depth-of-field"
"Depth of field", die Tiefenschärfe, ist in der Fotografie ein maßgebliches Gestaltungswerkzeug. Doch ich glaube, Salgado meint hier noch etwas anderes, das in der technischen Übersetzung verlorengeht. Er mein wortwörtlich "Tiefe des Feldes", des Raumes und eröffnet damit eine Metapher für ein Sehen, das mehr Sinne beansprucht, nicht nur die des Auges, ein Sehen mit der Seele.
Ann Lee, eine der Führerinnen der Shaker:
"Do your work as though you had a thousand years to live and as if you were to die tomorrow."
Das Faszinierendste an den Arbeiten der Shaker ist für mich der tiefe Optimismus, den man darin spüren kann: Die Überzeugung, daß das Leben wertvoll ist und es sich daher lohnt, höchste Aufmerksamkeit und Mühe selbst für die einfachsten Dinge aufzuwenden, um so der Schönheit dieser Welt gerecht zu werden.
Eine Weisheiten der Shaker lautet: " To do something well is based on giving yourself to the task."